Schweinebraten mit mediterranem Paprika-Kartoffel-Gemüse

Tranchierter Braten medium, Sößchen und Gemüse

Tranchierter Braten medium, Sößchen und Gemüse

Da ich den Schweinebraten mit Niedrigtemperatur zubereite, muss ich separat ein Sößchen dazu zubereiten. Ausnahmsweise würze ich den Braten auch nicht – weder vor noch nach dem Garen –, sondern würze die Sauce sehr stark. Diese kommt natürlich nur über den tranchierten Braten, nicht über das knusprige Gemüse.

Das Sößchen bereite ich mit Schalotte und Knoblauch zu. Dazu etwas Weißwein, Sahne und natürlich den beim Garen des Bratens kräftig ausgetretenen Fleischsaft. Dann einfach mit etwas Mehl andicken.

Der Schweinebraten gelingt hervorragend, er ist medium gegart und zart.

Beim Gemüse gebe ich viel Thymian und Rosmarin hinzu. Die Verwendung von etwas Minze verleiht dem Gemüse Frische.

Zutaten für 2 Personen:

Für das Fleisch:

  • 500 g Schweinebraten

Für das Sößchen:

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • trockener Weißwein
  • 50 ml Sahne
  • Fleischsaft
  • 1 TL Mehl
  • scharfes Rosenpaprikapulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Butter

Für das Gemüse:

  • 2 große Kartoffeln
  • 8 orange Mini-Paprika
  • viele Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Zweige Minze
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Butter

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit 15 Min. | Garzeit 2 Stdn. 10 Min.

Backofen auf 80 ºC Umluft erhitzen. Braten in eine kleine Auflaufform geben und auf mittlerer Ebene für 2 Stunden in den Backofen geben.

Währenddessen Wasser in einem Topf erhitzen und Kartoffeln darin 15–20 Minuten kochen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Dann pellen und in kleine Würfel schneiden. Paprika putzen und quer in Ringe schneiden. Kräuter auf einem Schneidebrett kleinwiegen.

Kurz vor Ende der Garzeit des Bratens Schalotte und Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden. Butter in einem kleinen Topf erhitzen und Schalotte und Knoblauch darin andünsten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Sahne dazugeben. Dann Fleischsaft des Bratens dazugeben. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer sehr gut würzen. Mehl hinzugeben, mit dem Schneebesen verrühren und Sauce aufkochen lassen. Abschmecken und warmstellen.

Eine guten Klacks Butter in einer Pfanne erhitzen. Kartoffelwürfel darin einige Minuten kross anbraten. Es sollen sich schon Röstspuren bilden. Paprika dazugeben und einige weitere Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter dazugeben, unterheben und vermischen.

Braten auf ein Schneidebrett geben, tranchieren und jeweils 2–3 Scheiben auf einem Teller anrichten. Gemüse dazugeben. Die Sauce nur über den Braten geben. Alles servieren.

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3 Kommentare für “Schweinebraten mit mediterranem Paprika-Kartoffel-Gemüse

  1. 2. August 2015 at 15:19

    Bei der Zubereitungsart haste natürlich keine Soße vom Fleisch, allerdings dann am Ende den puren, unverfälschten Fleischgeschmack.Als alter Soßenfreak, der allerdings mit Wein-Soßen nicht so viel anfangen kann hätte ich ja den Schweinebraten schnell und heiß angebraten, dass sich eine aromatische Kruste bildet (und etwas Bratensatz). Wobei es sowohl die Variante: erst anbraten und dann nach o.g. Variante garen als auch die des abschließenden Anbratens gäbe.
    Auch kann ich mir die Optik des nur bei 80°C im Ofen ruhen gelassenen Fleischstücks nicht wirklich schön vorstellen. Gut, dass Du die Soße da rübergeschüttet hast. 😉

    • admin
      3. August 2015 at 12:35

      Moin, wie gut, dass ich ganz selten in den Spam-Ordner bei Kommentaren schaue. Warum aber Dein Kommentar diesmal darin gelandet ist, kann ich auch nicht erklären.
      Ja, es gibt diese Varianten: Anbraten und bei Niedrigtemperatur garen. Und umgekehrt. Ich habe es diesmal nur mit Garen bei Niedrigtemperatur zubereitet. Und sogar auf das Würzen verzichtet. Denn ich habe die Sauce sehr würzig zubereitet.
      Und der Braten sieht nach dem Garen sehr schön aus – innen wie außen. Er ist herrlich medium und zart gegart, innen also schön rosé.

      • 3. August 2015 at 17:12

        Tja, das ist komisch. Bei einem anderen Blog bin ich auch im Spamordner gelandet … Da hätte ich mal keinen Artikel über Spam-Dosenfleisch schreiben sollen. 😉

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