Gebratenes Hundefleisch mit Gemüse und Reis

Ein ähnliches Gericht, gebratenes Hundefleisch – mit einem Hundeschweif als Dekoration

Mir ist bekannt, wie Deutsche auf ein Rezept für ihr liebstes Haustier reagieren. Ich „reiche“ dieses Rezept von einem Bekannten, der als Selbstständiger in Thailand lebt, nur durch. In Deutschland sind mir rechtlich die Hände gebunden, dies selbst zuzubereiten.

Das Fleisch von Hunden (und Katzen/Affen) darf laut deutschem Lebensmittelrecht a) nicht zum menschlichen Verzehr gewonnen und b) nicht in den Verkehr gebracht werden. Es darf also nicht gewerbsmässig damit gehandelt werden. Es besteht außerdem nach diesem Gesetz auch ein Einfuhrverbot. Dies schließt eine Zubereitung in Deutschland aus. China hat leider auch ein Exportverbot von Hundefleisch eingeführt, so dass man an das Fleisch nicht herankommt.

Ich weiß um die Vorlieben der Deutschen für ihr liebstes Haustier.  Manche Menschen reagieren schon allein bei dem Gedanken, einen Hund als Gericht zuzubereiten, sehr unfreundlich und sind fast schon hasserfüllt. Aber warum kann man Hunde nicht auch als Nahrungsmittel betrachten und in Deutschland keine Hundegerichte zubereiten? In China und Südkorea gibt es bestimmte Hunderassen, die ausschließlich zum Verzehr gezüchtet werden. Warum ist das in Deutschland nicht möglich, wie es auch bestimmte Tierrassen für die Rinder-, Kälber-, Schweine- und Geflügelzucht gibt?

Ich kaufe auch in einer Pferdeschlachterei Pferdebraten und Pferdesteaks, die ich zubereite, und das Fleisch ist sehr lecker. Viele Girlies, die ihre erste Reitstunde absolvieren und deren Zimmer mehrere Pferdeposter zieren, schreien dabei auf.  Die in Pferdeschlachtereien verarbeiteten Tiere werden meistens im hohen Alter – wenn ihr Tod absehbar ist – von den Pferdebesitzern an Schlachtereien verkauft, um mit ihnen noch etwas Geld zu verdienen. Was ist daran verwerflich oder ethisch nicht korrekt? Ich würde mir ein gleiches Verfahren oder die Zucht von bestimmten Hunderassen für Hundegerichte wünschen.

Ich habe aufgrund meiner Einstellung, Hunde auch als Nutztier und Nahrungsmittel zu sehen, und nach dem Publizieren dieses Rezepts Morddrohungen bekommen. Manche Menschen betrachten somit Hunde nur als ihr liebstes Tier und Familienmitglied, drohen jedoch bei der Äußerung, es auch als Nahrungsmittel zu betrachten, dem jeweiligen Menschen mit Mord.

Hundeschlachter

Da es in Deutschland verboten ist, Hundefleisch zuzubereiten, bat ich meinen Bekannten aus Thailand um ein Rezept. Er hat mir ein Hunderezept übermittelt, das er in der „China Town“ in Bangkok erhalten hat. Bangkok hat wie jede Millionenmetropole auch eine „China Town“, in der mehrheitlich Chinesen leben und dort ihre Geschäfte und Restaurants betreiben. Im Süden des Mutterlands China ist es nach wie vor traditionell, Hunde zuzubereiten. Daher wird dies in den „China Towns“ auf aller Welt zum Teil auch angeboten. Auch in Vietnam oder Kambodscha steht Hundefleisch auf der Speisekarte und wird gern gegessen.

Da man in Deutschland dieses Gericht nicht zubereiten kann – es fehlt ja die Hauptzutat, das Hundefleisch –, bleibt nur ein Urlaub in die jeweiligen Länder, in denen man solche Gericht essen kann. So schmackhaft dieses Rezept für kulinarisch aufgeschlossene Menschen auch klingt.

Das Rezept meines Bekannten war leider etwas kurz gefasst und enthielt keine Mengenangaben. Man muss – wenn man sich in einem Land befinden, in dem man dieses Gericht zubereiten darf – die Mengen der Bestandteile abschätzen. Mein Bekannter hat auch keine Angaben zu der Hunderasse, von der dieses Fleisch stammt, gemacht. Ich weiß auch nicht, ob für das Rezept Filet-, Schnitzel- oder Bratenfleisch usw. verwendet wird. Da es ein Wokgericht ist, gehe ich davon aus, dass es sich um Fleisch zum Kurzbraten handelt und nicht um Schmorfleisch.

Gebratene Hunde

Das Fleisch in der Sonne zu trocknen ist in unseren Breiten schwierig. Das geht nur in heißen Sommermonaten wie Juli oder August, wenn man das Fleisch ausgebreitet auf einer Platte – mit Frischhaltefolie oder einem größeren Deckel abgedeckt – in der Sonne trocknen kann. In Thailand ist das sicherlich sehr viel einfacher. Alternativ bietet es sich an, das kleingeschnittene Fleisch abgedeckt einen Tag an einem kühlen Ort zu trocknen. Das Fleisch ist nach einem Tag noch nicht verdorben.

Zutaten:

  • Hundefleisch
  • Junge Zwiebeln
  • Wurzeln
  • Chinesischer Duftreis
  • frischer Koriander
  • Sesamöl
    • Chilisauce
    • Essig mit Chili
    • Sojasauce
    • Austernsauce
  • Fischsauce

Zubereitungszeit: Trockenzeit 24 Stdn. | Vorbereitungszeit 10 Min. | Garzeit 15 Min.

Das Fleisch in kurze Streifen schneiden und einen Tag in der Sonne trocknen.

Reis nach Anleitung zubereiten. Danach warmstellen.

Währenddessen Zwiebeln und Wurzeln schälen. Zwiebeln kleinschneiden. Wurzeln in kurze Stifte schneiden. Öl in einem Wok erhitzen und Gemüse darin kurz pfannenrühren. Koriander kleinwiegen. Reis und Koriander dazugeben und alles vermischen. Reis-Gemüse-Mischung herausheben und warmstellen.

Nochmals Öl in den Wok geben und erhitzen. Fleisch hinzugeben und kurz pfannenrühren.

Fleisch und Reis-Gemüse-Mischung auf Teller geben und mit den Dipsaucen servieren. Das Gericht ist ungewürzt und erhält seinen Geschmack durch die jeweiligen Saucen.

Rezept: © Volkmar Schöne, Thailand
Fotos: © allmystery.de, Cornelia George/fotocommunity.de, kinderzeitmaschine.de

Print Friendly, PDF & Email

144 Kommentare für “Gebratenes Hundefleisch mit Gemüse und Reis

  1. Jürgen
    13. August 2020 at 16:32

    Warum sieht man hier die Kommentare nicht?
    Es ist einfach nur schrecklich wenn ich sowas wie dieses Rezept lese.
    Sie haben hier vergessen zu erwähnen auf welch bestialische Art und Weise diese Hunde in diesen Ländern getötet werden.
    Ja leider gibt es auch in Europa schwarze Schafe wo das Tierwohl nicht wert ist, aber in diesen Asiatischen Ländern ist das Leben eines Hundes ein Dreck wert.
    Da werden den Hunden beim lebendigen Leibe die Haut abgezogen und von solchen Dingen hätte ich noch mehr auf Lager.
    #China Nein Danke

  2. Hurensohn
    31. August 2020 at 09:14

    Ich würde deine Eltern auch gerne mal Grillen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Du Hurensohn

    • 4. September 2020 at 15:01

      Ihr Hasskommentar und Ihre Morddrohung gehen zusammen mit Ihren beim Absenden des Kommentars übermittelten Kontaktdaten an die Staatsanwaltschaft Hamburg. Ihnen drohen dafür 2–3 Haft.

    • 14. September 2020 at 08:33

      schmeckt klasse habe gestern meinen hund gebraten und aufgespießt war nice

  3. maik
    3. September 2020 at 14:53

    find ich in Ordnung, die Köter sind sowieso zu nix nütze, kacken und schiffen alles nur voll!!!

    • Stone
      18. September 2020 at 15:24

      Guten Tag, bitte informieren Sie sich korrekt über das Aufrufen zu illegalen hHndeln – denn Hunde , sowie Katzenfleisch sind in Deutschland illegal. Schlachtung, Vermarktung etc. sind strafbar.
      Ihr sich darauf einbrennen, wer sich hier wie ernährt ist diesbezüglich absolut unrelevant.

  4. Stone
    4. September 2020 at 15:17

    Mein Gott sind Sie lächerlich. Was für ein Witz! Die Staatsanwaltschaft hat weiß Gott besseres zu tun. Was ich mal machen werde ist diese komplette Internetseite zu melden.

    • Lisa Maywald
      18. September 2020 at 14:36

      Ja und dann, es ist nur ein Fleischrezept, was soll da groß gemeldet werden? Solltest Du ein Veganer sein, dann ist es Deine Sache, wie Du Dich ernährst. Und solltest Duch Fleischesser sein, dann brauchst Du Dich nicht aufzuregen, Schweine und andere Fleischtiere sind genauso empfindungsfähig wie Hunde, Schweine sogar intelligenter. Ich habe mal eins aufgezogen, das war wie ein Hund, also sollte man auch keine anderen Tiere essen. Wer Tiere isst, braucht sich auch über Hundeverzehr nicht aufzuregen.

  5. Popso
    6. September 2020 at 13:18

    Hiarrr! 😆

    Sie sogenannten Tierfreunde und Ihre Drohungen…da weiß man nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll.

    Leider sind jetzt die älteren Kommentare nicht mehr da. Hallo, Herr B., könnten Sie die nich wieder sichtbar machen? 🙂

    • Stone
      6. September 2020 at 14:10

      Ich habe diese Seite bereits gemeldet, was rechtlich nur korrekt ist, da hier zu illegalen handeln aufrufen wird. Dies eine Drohung zu nennen, finde ich sehr anmaßend. Belesen Sie sich bitte einmal im Duden, was eine Drohung so beinhalten muss.

      • 6. September 2020 at 21:07

        Moin, das unterliegt der Meinungsfreiheit, Grundgesetz Artikel 5.

  6. Unfassbar
    6. September 2020 at 22:07

    Sie stellen ein Rezept ins Netz zur Zubereitung eines in Deutschland Gesetzlich verbotenes, wie Sie sagen Nahrungsmittel. Was wollen Sie hiermit Erreichen???
    Höchstwahrscheinlich haben Sie des öfteren eine Hypoxie erlitten, was so einiges erklärt. Mit aller größter Sicherheit müssen Sie erstmal Google um Rat fragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*