Quigg Nudelmaschine

Preiswerte, aber funktionelle Nudelmaschine

Ich habe mir zu Weihnachten auch noch eine elektrische Nudelmaschine geleistet und geschenkt.

Es gab sie bei Aldi für 80,– €.

Nudelmaschinen funktionieren eigentlich alle nach dem gleichen Prinzip. Sie haben ein Knetwerk für den Teig, ein Walzwerk für die Weitergabe der Pasta und Nudelaufsätze für die Ausgabe unterschiedlicher Pasta. Es ist somit unerheblich, ob man sich eine preiswerte oder eine teuere Nudelmaschine, diese dann für 140,– € oder teurer, kauft.

Ich war bisher noch am Überlegen, ob ich die Nudelmaschine behalten oder wie bei Aldi zurückgeben sollte. Denn mein erster Versuch mit der Zubereitung von Pasta ging schief. Der Teig war zu flüssig, die Nudelmaschine produzierte nur einen dicken Brei von Nudeln, den man nicht kochen konnte.

Lösung: Man muss mit dem Teig experimentieren, wie bei manuellen Nudelmaschinen. Bei der Herstellung von Pasta mit einer manuellen Nudelmaschine, die ich auch besitze, musste ich auch mehrere Male experimentieren, bis mir die Herstellung gelang. Ich musste sogar einen Foodblog-Kollegen um Rat fragen.

Nun, Teig mit Hartweizengrieß gelingt am besten (laut Betriebsanleitung der Nudelmaschine). Allerdings war hier der Teig mit den Zutaten und deren Mengenangaben zu krümelig und es wäre keine schöne Pasta hergestellt worden. Ein zweites Ei brachte die Lösung. Ich habe das erste Mal in meinem Leben mit einer elektrischen Nudelmaschine herrlich trockene Nudeln hergestellt! Leckere Pappardelle. Diese gare ich noch 5 Minuten in leicht gesalzenem Wasser, um Pasta al dente zu erhalten. Fertig ist die perfekte Beilage für ein leckeres Gulasch.

Meine gekaufte, industriell gefertigte Pasta, die ich noch vorrätig habe, schicke ich jetzt zur Verwendung an meine Mutter.

Und die manuelle Nudelmaschine wird über ebay verkauft.

Denn die elektrische Nudelmachine produziert auch (kleine) Lasagne-Platte, so dass ich auch Lasagne und frische, gefüllte Pasta zubereiten kann.

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1 Kommentar für “Quigg Nudelmaschine

  1. 25. August 2020 at 15:51

    Moin, ich rate dringend vom Kauf des Pastamakers PM600 ab. Mit einem solch minderwertigen Gerät für 80,- €, gekauft bei Aldi-Nord, ist auf Dauer keine Pasta-Herstellung möglich.

    3 Garantiefälle innerhalb des ersten halben Jahres im Gebrauch, beim ersten wurde ein Zubehörteil ersetzt, beim zweiten wurde mir ein Neugerät zugesandt, beim dritten Fall, die Pastamaschine war nicht mehr funktionsfähig, erhalte ich hoffentlich ich den Kaufpreis zurück.

    Es ist doch die Investition in ein hochwertiges Gerät eines namhaften Herstellers wie Philips oder Bosch für etwa 150,– € notwendig. Auf Amazon danach suchen und die Kundenbewertungen beachten! Bei einem namhaften Hersteller hat man dann auch die Option, weitere Pasta-Aufsätze oder anderes Zubehör dazuzukaufen.

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