Foodfotografie

Meine 8–10 Jahre alte digitale Spiegelreflex-Kamera Nikon D40x hat nun vermutlich ihre Tätigkeit eingestellt. Vor dem Fotografieren erscheint eine Fehlermeldung auf dem Monitor und ich kann keine Fotos mehr aufnehmen. Damit sind meine Grenzen, anspruchsvolle Foodfotos zu machen, leider überschritten. Denn ich muss zum Fotografieren der Foodfotos auf eine sehr einfache, alte Digicam zurückgreifen. Diese erlaubt jedoch keine profesionellen Foodfotos. Ich kann leider keine Detail-Aufnahmen machen und kann froh sein, wenn die Fotos gut ausgeleuchtet und scharf sind.

Da ich mit meinem Foodblog in der Öffentlichkeit stehe, sind mir gute und professionelle Foodfotos für meine Rezepte wichtig. Ich werde in eine neue, digitale Spiegelreflex-Kamera investieren. Dazu muss ich mich aber erst einmal informieren, welche DSLR technisch und preislich in Frage kommt und für welche Kamera ich mich entscheide. Ich muss Sie daher bitten, ein wenig Abstriche an meinen Foodfotos vorzunehmen, da sie, wie erwähnt, mit einer einfachen Kamera gemacht werden und meine Grenzen eben damit erreicht sind.

6 Kommentare für “Foodfotografie

  1. 1. Januar 2018 at 22:11

    Ganz ehrlich finde ich digitale Spiegelreflexkameras völlig überbewertet. Zumal ich das Prinzip Spiegelreflex bei Digitalkameras nie wirklich verstanden habe. Also den Sinn. Wobei ich natürlich unterstelle, dass das mit dem Spiegel in der Digitalkamera genauso funktioniert wie bei den analogen Modellen. Was soll das mit dem Spiegel vor dem Fotosensor? Schwachsinn. Den einzigen vorteil – wobei ich nicht ganz in der Materie stecke – ist die Auswechselbarkeit der Objektive. Aber das gibts auch schon bei Nichtspiegelreflexkameras, oder?

    • 1. Januar 2018 at 22:30

      Moin, wie ich schon schrieb, ich stehe mit meinem Foodblog in der Öffentlichkeit. Daher sind mir professionelle Foodfotos wichtig.

      • 2. Januar 2018 at 00:43

        Sorry, wenn ich ein bisschen stichel, aber das beantwortet meine Frage nicht. Außerdem unterstellt deine Antwort, dass nur mit DSLR professionelle Fotos gemacht werden können, was ich primär für hanebüchend halte. Sicher ist es schwierig, mit einer Spiegelreflexkamera keine guten Fotos zu machen, aber das heißt ja auch nicht, dass jedes DSLR-Foto gut ist.
        Spiegelreflex wird immer gern mit Professionalität verbunden, aber ich glaube, dass dieses Image einfach nicht stimmt, solange mir nicht endlich mal jemand die Vorteile gegenüber einer guten Bridge-Kamera aufzeigt.

        • 2. Januar 2018 at 14:49

          Moin, ich bin mit Spiegelreflex-Kameras aufgewachsen, ich hatte seit meinem Abitur eine analoge Yashica-Spiegelreflex-Kamera, mit diversen Objektiven, daher kommt bei mir nur eine Spiegelreflex-Kamera ins Haus.

        • 9. Januar 2018 at 19:46

          Moin, Dirk,
          eine Spiegelreflex-Kamera hat eben den besonderen Vorteil, dass man durch den Sucher genau das Foto sieht, das auch belichtet wird. Dafür sorgt eben der Spiegel der Kamera, der das Motiv nach oben in den Sucher lenkt. Und das hat eben desweiteren den Vorteil, dass man auch die Objektive wechseln kann und dabei immer das jeweilige Foto im Sucher sieht.
          Ich fotografiere, seit ich 18 Jahre alt bin, nur mit Spiegelreflex-Kameras. Und weiß diesen Vorteil zu schätzen.
          Ich fotografiere nicht gern nach dem Monitor, wie es heute die meisten Menschen mit Digicams machen. Ich will durch den Sucher schauen, das Motiv auswählen, eventuell etwas mit der Brennweite zoomen und dann fotografieren. Deswegen habe ich mich wieder für eine Spiegelreflex-Kamera entschieden.
          Ich weiß nicht, wie Sucherkameras dies handhaben, aber da wird man vermutlich nach dem Monitor fotografieren müssen, weil der Sucher nicht das Foto zeigt, das man aufnimmt. Oder die Kamera hat erst gar keinen Sucher.

          • 9. Januar 2018 at 20:38

            Danke für die ausführliche Auskunft, aber das, was Du da beschreibst, ist kein Alleinstellungsmerkmal für Spiegelreflexkameras. ALLE digitale Fotoapparate, die ich bisher erworben bzw. in der Hand hatte, hatten entweder das Objektivbild auf dem hinteren Display (bei den einfacheren) oder eben im Sucher. Und das OHNE Spiegelreflex. Und damit hatte ich im Sucher immer das Bild, nicht nur, wie es durchs Objektiv in die Kamera kommt, sondern auch, wie es der Bildchip digitalisiert. Insofern könnte man die Verwendung von Spiegelreflexkameras in dem Zusammenhang negativ bewerten, weil genau dieser Effekt der Digitalisierung eben NICHT für den Fotografen sichtbar wird, im Gegensatz zu den Kameras, die das Digitalbild als Sucherbild generieren.

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