Panierte Rinderbrust mit Semmelknödelscheiben in Brühe

Rinderbrust, in Scheiben paniert, mit gebratenen Semmelknödelscheiben in Brühe

Auch diesmal ging es relativ schnell mit dem Gericht. Die Rinderbrust kürt meine Schmorwoche, die am Sonntag mit Rinderbeinscheiben in einer würzigen Kaffeesauce endet. Dann kommen endlich wieder ein paar Fleischstücke zum Kurzbraten in die Pfanne, im Tiefkühlfach warten schon zwei Rumpsteaks auf mich. Das Rezept ist für zwei Personen.

Zutaten:

  • Rinderbrust, ca. 700 g
  • 1 l Rinderfond
  • 4 Semmelknödel
  • 2 Eier
  • Paniermehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 2 Zweige frischer Majoran

Zubereitungszeit: 1 ½ Stdn.

Erhitzen Sie den Rinderfond in einem großen Topf. Ich habe statt eines frischen Rinderfonds den Gemüsefond vom vorherigen Gericht mit der Rinderquerrippe verwendet. Ich kann Ihnen nur raten, wenn Sie in einem vorher gekochten Gemüsefond noch eine Stunde lang Rindfleisch wie in diesem Fall garen, haben Sie als Ergebnis einen Fond, der so schmackhaft ist, dass er alle anderen Fonds um Längen schlägt, seien es ein Fond aus dem Glas, aus Brühwürfel oder aus Brühpulver. Der Fond ist einfach umwerfend und sollte für einige Folgegerichte im Kühlschrank aufbewahrt oder sogar portionsweise eingefroren werden.

Rohe Rinderbrust …

Geben Sie die Rinderbrust in den Fond und kochen Sie sie 1 Stunde lang bei geringer Hitze. Nehmen Sie sie danach heraus, entfernen Sie den Knochen und die groben Fettanteile und schneiden sie mit einem Hackmesser längs zum Panieren in zwei Scheiben.

… und gekochte Rinderbrust

Kochen Sie in einem Topf mit Wasser vier Semmelknödel, ich habe mir diesmal einfach mit vier Knödeln aus der Packung von meinem Discounter beholfen. Nach dem Garen in Scheiben schneiden und auf jeweils beiden Seiten in einer Pfanne mit Olivenöl knusprig anbraten. Zur Seite stellen und warmhalten.

In einem Teller zwei Eier aufschlagen und verquirlen. In einem anderen Teller Paniermehl ausbreiten. Jede der beiden Scheiben Rinderbrust zuerst durch die Eier, dann durch das Paniermehl ziehen, dann ein zweites Mal durch die Eier und durch das Paniermehl ziehen. In einer großen Pfanne mit Olivenöl auf beiden Seiten knusprig anbraten.

Jeweils eine Rinderbrustscheibe  auf einem Teller anrichten und in zwei Teile teilen, Semmelknödelscheiben dazu geben, mit etwas Brühe übergießen und mit kleingeschnittenem frischem Majoran garnieren.

4 Kommentare für “Panierte Rinderbrust mit Semmelknödelscheiben in Brühe

  1. Dagmar aus Unterfranken
    18. November 2012 at 10:55

    So hab ich Rinderbrust noch nie gegessen – wird aber nachgeholt – ich hab jetzt schon HUUUNNNGGGEEERRR! 😉
    LG aus Unterfranken
    Dagmar

  2. 19. November 2012 at 01:04

    Alles für sich genommen total lecker. Aber ich würde niemals etwas knusprig Gebratenes in Brühe geben. Das weicht doch die tolle Pannade auf! (Kopfschüttel)

  3. 19. November 2012 at 02:27

    Die Rinderbrust kann man nur Schmoren, es ist kein Fleisch zum Kurzbraten. Also sollte man auch gleich mit genügend Gemüse eine Brühe herstellen. Im Grunde kann man die Rinderbrust auch wie Suppenfleisch in der Brühe servieren, fast als Suppe mit Fleischeinlage. Aber das ist ja einfach, das kann jeder, Suppenfleisch zubereiten. Das Panieren und Anbraten ist dann nochmal ein besonderer Pfiff an diesem Gericht, es passt auch gut mit den Semmelklösescheiben in der Brühe und die Panade weicht da auch nicht zu arg auf.

  4. 20. November 2012 at 17:24

    Na klar, Rinderbrust gehört zur Rinderbrühe wie der Hahn zur Henne (und beides geht genauso einfach 🙂 ) Ich finde es auch ganz spannend, die Rinderbrust anschließend noch zu panieren und zu braten. Aber dann würde ich sie eben nicht mehr zusammen mit der Brühe servieren (die gibt’s dann vorneweg mit Markklößchen), sondern z.B. mit einem Kartoffelsalat. Ich finde die Gegensätze immer interessant. Also hier die knusprige Panade und dazu dann einen cremigen Salat, angemacht mit Meerrettich z.B. Oder auch eine cremige Meerrettichsauce zu den gebratenen Semmelknödeln und der panierten Rinderbrust.. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.