Sesamplätzchen

„Bahahahahald ist Weihnachtszeit …“ Na ja, das ist doch ein wenig zu weit vorweg gegriffen. Aber wenn zu dieser Zeit, im September, schon die erste Weihnachtswerbung im Fernsehen erscheint, dann kann ich auch gleich die Backzeit einläuten. Und ich tue dies, indem ich die unten stehenden Plätzchen backe.

Die diesjährige Adventszeit ist die erste, bei der ich mit meiner neuen Küchenmaschine arbeiten kann. Die neue Küchenmaschine hat den Vorteil, dass man einfach alle Zutaten für einen Teig in die Küchenmaschine gibt, diese anstellt und die Küchenmaschine rührt dann einfach einige Minuten lang den Teig. Und ich kann in der Zwischenzeit einige weitere Dinge vorbereiten. Ich muss mich um nichts weiteres mehr kümmern. Das ist wirklich ein großer Vorteil.

Diese Sesamplätzchen habe ich schon vor 30 Jahren zu meiner Studienzeit in verschiedenen Wohngemeinschaften des öfteren zubereitet. Damals, eben zu Studienzeiten, aus unbedingt rein ökologisch hergestellten Zutaten.
Außerdem hatte ich das Rezept auch in mein erstes Kochbuch aufgenommen, das ich 2011 geschrieben und veröffentlicht habe.

Heute bin ich da etwas pragmatischer und bereite diese leckeren Plätzchen auch aus Zutaten zu, die ganz normal industriell hergestellt wurden. Es muss also nicht unbedingt immer alles Öko-Ware sein.

Bei der Zubereitung dieser Plätzchen verwende ich das erste Mal meinen neuen Spritzbeutel mit einer entsprechenden Tülle als neues Arbeitsgerät, um den Plätzchenteig optisch schön auf Backpapier und damit ein Backblech zu spritzen.

 

Sesamplätzchen

Vorbereitungszeit: 40 Minuten

Kochzeit: 20 Minuten

Für 1 Backbleck, etwa 25 Plätzchen

Sesamplätzchen

Leckere Plätzchen

Zutaten

  • 100 g Sesamsaat
  • 100 g Butter
  • 150 g Honig
  • 2 Eier
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 3 EL Cognac
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Hirse
  • 100 g Weizenmehl

Anleitung

  1. Erhitzen Sie eine Pfanne ohne Fett auf der Herdplatte, geben Sie die Sesamsaat hinein und rösten Sie sie unter ständigem Rühren goldgelb. Nehmen Sie die Sesamtsaat heraus und geben Sie sie in eine Schale.
  2. Geben Sie die Rosinen in eine Küchenmaschine und zerkleinern Sie sie.
  3. Mahlen Sie die Hirse in einer Getreidemühle fein in eine Schale.
  4. Schlagen Sie die Eier auf und geben Sie sie in eine Küchenmaschine. Geben Sie Butter und Honig dazu und rühren Sie alles schaumig.
  5. Geben Sie Sesam, Muskatnuss, Cognac und Rosinen dazu und verrühren Sie ebenfalls alles gut.
  6. Geben Sie schließlich noch Hirse- und Weizenmehl dazu und verrühren Sie alles gut. Teig 20 Minuten quellen lassen.
  7. Erhitzen Sie den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze.
  8. Legen Sie ein Backpapier auf ein Backblech.
  9. Verwenden Sie für den Spritzbeutel eine Tülle mit einer möglichst großen Ausspritz-Öffnung. Füllen Sie den Teig in den Spritzbeutel und spritzen Sie jeweils kleine Teighäufchen in mehreren Reihen auf das Backpapier.
  10. Geben Sie das Backblech auf mittlerer Ebene für 20 Minuten in den Backofen.
  11. Nehmen Sie das Backblech heraus und lassen Sie die Plätzchen eine Stunde gut abkühlen. Lösen Sie die Plätzchen vorsichtig vom Backpapier und geben Sie sie in eine Schüssel. Servieren. Guten Appetit!

Anmerkungen

Mein Rat: Im Originalrezept gibt man Himbeergeist zum Plätzchenteig hinzu. Ich habe Schnaps nie zuhause vorrätig, also habe ich das Rezept abgewandelt und stattdessen Cognac hinzugegeben.

Noch ein Rat: Wenn der Plätzchenteig doch ein wenig zu flüssig geraten sollte, geben Sie einfach noch etwa 30–50 g Mehl hinzu.

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https://www.nudelheissundhos.de/2017/10/06/sesamplaetzchen/

 

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