Bratkartoffeln mit Spiegeleier

Das kann jeder!

Das kann jeder!

Das kann jeder zubereiten! Deswegen keine weiteren Hinweise zum Rezept und zur Zubereitung.

Och nö, keine Hinweise? Na gut, in drei Sätzen:

– Pro Person drei frische, große, festkochende Kartoffeln schälen, kochen, in Scheiben schneiden, in heißem Öl in einer großen Pfanne kross und knusprig braten und auf einem großen Teller anrichten.

– Parallel dazu pro Person drei Eier in einer weiteren großen Pfanne im heißen Öl braten – keine Bange, mir gelingt es auch nicht immer, die Eigelbe beim Braten im Ganzen zu erhalten – und auf dem gleichen Teller neben den Bratkartoffeln anrichten.

– Bratkartoffeln und Spiegeleier erst nach dem Anrichten auf dem Teller mit frisch gemahlenem Salz und schwarzen Pfeffer würzen, und: frischen, kleingeschnittenen Majoran vertragen Kartoffeln immer – in welchem Gericht auch immer!

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6 Kommentare für “Bratkartoffeln mit Spiegeleier

  1. 7. Juli 2013 at 07:15

    Nein, das kann nicht jeder! Wenn ich mir anschaue, was so mancher Gastronom sich erdreistet, als Bratkartoffeln zu servieren, dann stellen sich mir die Nackenhaare auf. Da kommen matschige, blasse Kartoffelfetzen auf den Tisch, öltriefend oder furztrocken. Ich habe es auch lange nicht gekonnt, bis mir eine Freundin es mal beigebracht hat. Das Geheimnis guter Bratkartoffeln heißt Zeit! Gaaaanz laaaangsam müssen sie bei milder Hitze gebraten werden. Ich nehme dafür deshalb auch rohe Kartoffeln (selbstverständlich mit Schale und je kleiner, desto besser – ich sage nur: Drillinge oder Bamberger Hörnle!). Erst eine Seite braten bis sie knusprig ist und dann erst wenden. Ganz zum Schluss ein paar winzige Zwiebelwürfelchen (und wer mag, auch Speckwürfelchen) dazu mitbrutzeln. Majoran ist ein Muss, da hast du recht. Ich würze mit Salz, frischen, weißen Pfeffer und – Zucker! Der Zucker karamelisiert die Bratkartoffeln und macht sie richtig schlotzig. Dann noch fein gewiegten Schnittlauch dazu – fertig sind die ultimativen Bratkartoffeln. Mit kurz mitgebratenem, frischen Rosmarin statt Schnittlauch hast du mediterrane Bratkartoffeln – absolut lecker.

    Die Spiegeleier dürfen auf gar keinen Fall kaputt gehen! Wer das nicht kann, sollte vom Herd ferngehalten werden 😉 !!! Oder ganz frische Eier nehmen, NICHT aus dem Kühlschrank! Und das Eigelb muss noch flüssig bleiben. Das ergibt quasi die köstlichste Sauce für die Bratkartoffeln. Wenn man das Ei während des Bratens (auch ganz langsam) salzt, wird das Eiklar schneller fest, sodass das Eigelb flüssiger bleibt, wenn das Spiegelei fertig ist. Noch ein Tipp: Mit Steinsalz salzen – sehr delikat!

    Leckeres Foto übrigens!

  2. 7. Juli 2013 at 10:41

    Bratkartoffel aus rohen oder gekochten Kartoffeln, daran scheiden sich die Geister. Richtig gemacht, kommt bei beiden zum Schluss was leckeres bei raus, aber es ist nicht das gleiche. Die besseren Bratkartoffeln kommen m.E. übrigens aus einer Eisenpfanne (http://herdnerd.de/1936/schnelle-bratkartoffeln/), die aus einer beschichteten sind irgendwie anders (Edelstahl habe ich noch nicht probiert). Außerdem darf man nicht zu viele Kartoffeln in die Pfanne geben. Selbst in einer 28er Pfanne kann man höchstens 2 Portionen auf einmal zubereiten.

    Genauso viele Geister streiten sich übrigens beim Spiegelei, habe da neulich einer Diskussion auf einer anderen Webseite beigewohnt. Ich schließe mich aber meinen Vorrednern hier an: Einseitig und ggf. nicht zu heiß braten (je nachdem, ob man die braune Kruste mag oder nicht). Das flüssige Eigelb muss nachher über die Kartoffeln laufen können. Oder einfach mit einem Habs im Mund verschwinden. Deswegen gibt es Spiegelei immer paarweise. 😉

    • 7. Juli 2013 at 12:07

      Stimmt: Die Pfanne ist wichtig. Und sie muss gut eingebraten sein. Das macht man zB mit rohen Kartoffelscheiben, die man darin anbrennen lässt. Hat irgendwas mit der Kartoffelstärke zu tun, die sich in den feinen Poren der Pfanne ansammelt. Ich lege meine Kartoffelscheiben (oder Würfel) für Bratkartoffeln übrigens ordentlich nebeneinander und drehe sie einzeln um. Es ist in der Tat eine Wissenschaft für sich.

    • 7. Juli 2013 at 14:03

      Moin, Dirk, so eine Eisenpfanne habe ich schon bei Petra von DerMutAnderer gesehen. Wo bekommt man so was?

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