Linguine in Trüffel-Pesto im Café Freda, Wandsbek


Leckeres Pastagericht im Café Freda

Heute habe ich einmal lecker in einem Café in Wandsbek zu Mittag gegessen. Der Grund dafür war nämlich, dass ich zu Weihnachten einen Geschenk-Gutschein für das Café erhalten hatte.

Aber ohne diesen Geschenk-Gutschein wäre ich auch nicht in das Café Freda gegangen. Zum einen liegt das Café etwas weit entfernt an der Ecke Wandsbeker Chaussee/Wartenau im Stadtteil Eilbek in Wandsbek. Und auch mit dem Fahrrad sind das etwa 30 Minuten Fahrzeit in einer Richtung. Zum anderen würde ich normalerweise in dieses Café nicht gehen. Mit seinem Interieur mit Plüschsesseln, Sofas und neonfarbenen Lampenschirmen ist das etwas für die Jugend.

Aber der Gutschein sollte schließlich eingelöst werden und nicht verfallen, also unternahm ich bei schönem Sonnenwetter und 14 °C die Fahrradfahrt dorthin.

Ich habe leckere Linguine in einer Sahnesoße mit Trüffel, Parmesan und etwas jungem Blattsalat gegessen. Ich gehe davon aus, dass kostengünstiges Trüffelöl verwendet wurde. Die Pasta war lecker, das Gericht hätte noch ein wenig Säure mit einem Spritzer Weißwein oder Essig vertragen. Und etwas mehr Salz. Aber ansonsten war es für 14,90 € recht gut. Dazu gab es eine Limonade mit Basilikum und Zitrone aus der Flasche – das war eine Neuheit für mich und hatte ich bisher noch nicht getrunken.

Pastagericht: Linguine mit hausgemachtem Trüffel-Pesto, Parmesan, Baby leaf und Nüssen, 14,90 €.

Nach dem Essen und kurzen Verweilen im Café nahm ich dann noch ein Stück Käsekuchen gut verpackt für den Abend mit und bezahlte den Differenzbetrag über den Gutscheinbetrag hinaus einfach bargeldlos. Der Käsekuchen, den ich als Abendsnack vor dem Fernseher aß, schmeckte recht gut. Aber auch ihm hätte etwas Zitronenschalenabrieb oder Vanille gut getan und ihn noch besser verfeinert.

Im Großen und Ganzen war es ein nettes Mittagsessen und ein netter Besuch in einem kleinen Café und Bistro – das jedoch nicht mein Ding war und ich sicherlich nicht nochmals besuche.

Das Foto des Pasta-Gerichts nebst Limonade ist leider ein wenig verwackelt, was mir aber nur selten passiert.




Rum-Rosinen-Nuss-Kuchen

Sehr schmackhafter Kuchen

Zutaten:

Für den Rührteig:

Nur 300 g Weizenmehl verwenden.

Zusätzlich:

  • 200 g Nuss-Rosinen-Mischung (1 Packung, mit Mandeln, Paranuss-, Haselnuss-, Walnuss-, Cashewkernen und Rosinen)
  • 100 ml Rum (40 % vol.)
  • Puderzucker

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit 1 Std. | Backzeit 1 Std. bei 170 °C Umluft

Zubereitung:

Rührteig nach dem Grundrezept zubereiten. Dabei anstelle von 500 g Weizenmehl nur 400 g Weizenmehl verwenden.

Rosinen aus der Nuss-Rosinen-Mischung heraussuchen, in eine Schale geben, Rum darüber geben und eine Stunde einweichen.

Nüsse in der Küchenmaschine fein in eine Schale reiben.

Rosinen ohne den Rum in den Rührteig geben. Dann die geriebenen Nüsse dazugeben. Alles gut verrühren.

Kuchen in der Kasten-Backform auf mittlerer Ebene die oben angegeben Zeit im Backofen backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Backform und -papier entfernen. Kuchen auf eine Kuchenplatte geben. Mit Puderzucker bestäuben. Stückweise anschneiden und servieren. Guten Appetit!




Erdbeertorte

Diese Torte ist bedingt gelungen. Ich schreibe Ihnen auch gleich auf, welche Fehler ich beim Zubereiten gemacht habe.

Leckere und schmackhafte Torte

Aber zunächst einmal ist es eine fruchtige Obsttorte, die dank Globalisierung mit Erdbeeren aus Spanien zubereitet werden kann. Natürlich, im Februar gibt es noch keine Erdbeeren in Deutschland. Und Spanien als EU-Land ist eigentlich noch akzeptabel, da muss man nicht auf Erdbeeren aus Israel oder Ägypten ausweichen.

Ja, die zwei Fehler bei dieser Torte.

Zum einen hätte die Füllmasse durchaus noch zwei Blätter Gelatine vertragen können. Die Füllmasse ist gerade einmal so leicht erhärtet, aber hart an der Grenze. Aber es waren 1 l Milch und 200 g Erdbeerbrei, den ich als Füllmasse verwendet habe. 12 Blätter Gelatine hätten eigentlich reichen sollen.

Und dann ist ein Missgeschickt passiert, das meistens auftritt, verwendet man für die Füllmasse richtige Flüssigkeiten und keinen Joghurt oder Quark.

Sie wissen ja, der Tortenboden besteht aus Toastbrotwürfenl und Margarine. Letztere erhärtet im Kühlschrank und macht den Boden fest und kompakt.

Die Füllmasse hat jedoch durch das Auflösen der Gelatine in ihr mindestens eine Temperatur von 50 °C. Füllt man nun diese flüssige Füllmasse auf den Tortenboden, passiert manchmal folgendes.

Die warme Flüssigkeit löst die Margarine auf. Zum einen können sich nun einzelne Toastbrotwürfel aus dem Boden lösen und in die Füllmasse diffundieren, sprich, nach oben schwimmen. Zum anderen kann die Füllmasse den Boden unterwandern und nach unten gelangen. Ein Teil der Flüssigkeit sammelt sich dann unter dem Boden, der ja eigentlich zuunterst sein soll, an und bildet somit eine dritte Schicht.

Das ist schwierig zu verhindern. Man kann versuchen, die Flüssigkeit nicht zu sehr zu erhitzen oder sie abkühlen zu lassen. Zum besseren Gelingen verwendet man aber einfach Joghurt, Frischkäse und Quark anstelle eine Flüssigkeit. Dann gelingt eine feste, kompakte und schmackhafte Torte.

Mit krossem, crunchigem Dekor

Apropos Schmackhaft, die Torte ist dennoch lecker und schmackhaft. Und die obenauf gegebenen gehäckselten Nüsse und Rosinen geben der Torte noch einen gewissen Crunch.

Für den Tortenboden:

Für die Füllmasse:

  • 1 l Reismilch
  • 250 g Erdbeeren (1 Schale)
  • 12 Blätter Gelatine (Korrektur: besser 14 Blätter Gelatine verwenden)

Zum Dekorieren:

  • 1 geröstete Nuss-Rosinen-Mischung (1 Packung, 50 g)

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit 10 Min. | Verweildauer im Kühlschrank mind. 6 Stdn.

Tortenboden nach dem Grundrezept zubereiten.

Erdbeeren putzen und in der Küchenmaschine zu einem Brei verrühren.

Die Hälfte der Milch in einem Topf leicht erhitzen.

12 Blätter Gelatine in einer Schale mit kaltem Wasser einweichen.

Gelatine mit der Hand auspressen, nach und nach in die Milch geben und mit dem Schneebesen verrühren und auflösen. Restliche Milch dazugeben. Erdbeerbrei ebenfalls dazugeben. Alles gut verrühren.

Füllmasse auf den Tortenboden geben.

Torte am besten über Nacht im Kühlschrank erhärten lassen.

Nuss-Rosinen-Mischung in der Küchenmaschine fein häckseln. Auf der Torte verteilen. Backform und -papier entfernen. Torte vorsichtig auf eine Tortenplatte geben.

Stückweise anschneiden. Servieren. Guten Appetit!




Nuss-Plätzchen

Kross und knusprig

Für die Nuss-Plätzchen wird ein Mürbeteig mit Zucker und Zimt zu einer Rolle geformt.

Die Teigrolle wird im Kühlschrank gekühlt, damit sich der Teig anschließend gut schneiden lässt.

Für die Plätzchen verwende ich eine Packung aus gemischten Nüssen. Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse und Mandeln. Diese gebe ich in eine Küchenmaschine und häcksele sie klein.

Damit die fein gehäckselten Nüsse gut auf den Plätzchen haften, Besteiche ich die Plätzchen auf dem Backpapier mit einer Eigelb-Milch-Flüssigkeit.

Und damit sie auch wirklich gut drauf haften, presse ich sie nochmals mit einem breiten Messer auf den Plätzchen platt.

Etwa 45 Plätzchen

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • ½ Packung Nuss-Mischung (100 g)
  • 1 EL Milch
  • Prise Salz

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit 10 Min. | Wartezeit 1 Std. | Backzeit jeweils etwa 20 Minuten

Mit vier zerkleinerten Nusssorten

Nuss-Mischung in der Küchenmaschine fein häckseln.

2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanille-Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen und verkneten.

Eier aufschlagen. Ein Eigelb in eine Schale geben. Den Rest zum Teig geben.

Butter ebenfalls dazu geben. Alles nochmals zu einem Teig verkneten.

Den Teig zu einer Rolle von 5 cm Durchmesser rollen, halbieren und eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Backofen auf 180 ºC Ober-/Unterhitze erhitzen.

Milch und eine Prise Salz zum Eigelb geben und verrühren.

Die gekühlte Teigrolle in etwa 8 mm dicke Scheiben schneiden und auf den Backblechen verteilen.

Die Plätzchen mit einem Backpinsel mit der Ei-Milch-Flüssigkeit bestreichen.

Nüsse mit der Hand über den einzelnen Plätzchen verstreuen. Mit einem breiten Messer die Nüsse in das Plätzchen hineindrücken.

Jeweils ein Backblech auf mittlerer Ebene für etwa 20 Minuten in den Backofen geben.

Herausnehmen und einige Stunden gut abkühlen lassen.

Mit dem zweiten Backblech dann einen zweiten Durchgang vornehmen.

Plätzchen in einem Vorratsbehälter oder einer Blechdose aufbewahren.

Zur Adventszeit servieren. Guten Appetit!