Über dieses Blog …

Moin, Moin,

der Titel meines Foodblogs ist schwer verständlich, denn er ist Kindersprech.

Thomas BiedermannEine der wenigen Konstanten in meinem Leben, die sich bis zum heutigen Tag – ich bin mittlerweile 53 Jahre alt – durchgehalten hat: Ich esse immer noch am liebsten Fleisch, Nudeln und Sauce. Und das habe ich als Kleinkind mit zwei Jahren in dieser Form gesagt: „Nudel, heiss und hos“ – Nudeln, Fleisch und Sauce. Ich esse es in allen denkbaren Variationen – Putenkeule, Schweinekrustenbraten, Kalbsbraten, Rinderbraten oder Pferdebraten. Und immer schön mit Pasta – dieses Wort kannte ich vor 53 Jahren noch nicht – und viel leckerer Sauce.

Abgespeckt tendiere ich heute als Alternative – weil’s schneller geht – dann auch ohne Fleisch zu Pasta mit leckerer Sauce.

Ich koche seit meiner Volljährigkeit. Kochen macht mir einfach sehr viel Spaß. Zuhause in meiner Jugend war die Küche das Revier meiner Mutter. Ich durfte nichts machen. Damals war ich zornig darüber. Glücklicherweise darf ich heute in meiner Küche alles machen, was ich will – sogar Insekten zubereiten. Schade eigentlich, rückblickend sage ich mir, sie weiß nicht, was sie verpasst hat. Man hätte zusammen gekocht, sich gegenseitig unterstützt und inspiriert, zusammen neue Dinge ausprobiert und wäre kreativ gewesen.

Daher wurde ich sozusagen „verbannt“, und um dies ins Positive zu wenden, belegte ich volljährig einen Kochkurs bei den Stadtwerken in meiner Geburtsstadt Mannheim. Die 20 älteren Frauen hatten in dem Kochkurs mit mir als einzigem Mann sehr viel Spaß. Während meiner Studienzeit kochte ich in diversen Wohngemeinschaften immer gern und auch für meine Mitbewohner. Einer guten Bekannten tischte ich auch einmal selbst zubereitetes Sushi auf. In der eigenen Wohnung konnte ich dann mehr experimentieren und diverse Produkte, Zutaten und Zubereitungen ausprobieren, indem ich für mich kochte. Oder auch das ein oder andere Gericht meinen Besuchern servieren.

Vor diesem Foodblog habe ich angefangen mit einer Website zu Chiligerichten, einer Yahoo-Usergroup zu denselben und dann einer Website „Kochen gegen Rechts“, in dem ich nur ausländische Gerichte postete. Viele Leser fand ich dadurch nicht. Bis ich durch das Foodblog eines Bekannten auf die Idee kam, meine kulinarischen Ideen zu bündeln, diese ebenfalls in einem Foodblog zu veröffentlichen und mich damit von den Rezepten her breiter aufzustellen. Was mir gelungen ist. Zwar esse ich Chiligerichte nach wie vor gern, aber wenn ich nach fast drei Jahren Tätigkeit mit diesem Foodblog Bilanz ziehe, dann stelle ich fest, dass meine Küche und die veröffentlichten Rezepte variantenreicher geworden sind. Vom Schwerpunkt her geht es jedoch um Rezepte zu Fleisch, Innereien und Pasta. Ich gehe hier in meinem Foodblog an die breite Öffentlichkeit, veröffentliche alle 1–2 Tage meine neuesten Ergebnisse aus meiner Küche in meinem kulinarischen Foodblog und kommuniziere mit meinen Lesern. Und ja, ich weiß, mein Publikum liebt mich, bedingungslos. Manche Rezepte  gelingen gut und werden mit Foto(s) veröffentlicht. Aber auch Rezepte, die misslingen, publiziere ich. Meine Blogbeiträge enthalten immer eine Einleitung zum Rezept, die Zubereitung, 2–3 professionelle Foodfotos und/oder ein Rezept-Video – dies alles in einem ansprechenden Rezept-Layout. Ich hasse es, wenn alles stimmen muss. Und ich liebe Unstimmigkeiten. So manche Unstimmigkeit hat ein außergewöhnliches Rezept und ein sehr gutes Gericht ergeben.  Wenn Sie mich hierbei weiterhin begleiten wollen, freue ich mich. Ich teile gerne meine Rezeptideen mit Ihnen. Ich gebe auch gern einen Rat bei Fragen zu Kochen und Backen. Und ich gebe gerne Anweisungen zum Kochen und Backen.

In dieser Zeit, in der ich nun das Foodblog betreibe, haben sich einige Rezepte herauskristallisiert, die kontinuierlich immer am häufigsten aufgerufen werden – auch wenn sie nicht unbedingt an erster oder zweiter Stelle stehen. Es sind Rezepte zur Niedrigtemperatur-Garmethode.

Ich stamme aus einer Fotografenfamilie. Mein Vater hatte in seinem Hobby Tanzen in der Tanzschule eines befreundeten Tanzlehrer-Ehepaars lange Jahre die Fotos der Absolventen der Abschlussbälle der Tanzschule fotografiert. Mein älterer Bruder hat seine Reisefotos mit Motorrad und anderen Reisefortbewegungsmitteln in (Motorradreise-)Büchern und durch öffentliche Diashows einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Und ich veröffentliche meine professionellen Foodfotos in diesem Foodblog, die ich zum jeweiligen Rezept fotografiere. Sie können meine besten Foodfotos bei der Bildagentur Fotolia für eigene Verwendungszwecke für Print- oder digitale Medien zum Download erwerben.

Im beruflichen Alltag bin ich Medienschaffender mit Leidenschaft. Sei es als Grafik-Designer beim Gestalten von Print- oder Digitalmedien, sei es als Journalist oder Autor beim Schreiben von Fachartikeln und Büchern oder sei es als Verleger beim Publizieren eigener oder fremder Bücher. Manch’ gutes Rezept aus dem Foodblog findet Eingang in ein eigenes Kochbuch, in Kürze wird das fünfte fertiggestellt sein.

Interessiert bin ich privat an vielem – an Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und fremden Ländern und Kulturen, und bei letzterem besonders an Asien. Die digitale Welt mit Websites, Blogs und Social Media überflutet uns jeden Tag mit Informationen, die ich wie viele Internetnutzer jeden Tag ausfiltere. Daher bleibt in den letzten Jahren leider immer weniger Zeit für etwas Entspannendes wie das Lesen eines gedruckten Buches. Zum Ausgleich lese ich daher jeden Tag 1 Stunde lang mit 3 Tassen Kaffee die Zeitung – ganz analog und konservativ. Meinen sonstigen intellektuellen Hunger stille ich mit diversen (Fach-)Zeitschriften.

Außerdem freue ich mich natürlich, dass ich in der schönsten Stadt der Welt lebe.

ich wünsche mir, dass Sie mich auf meinem weiteren kulinarischen Weg begleiten!

Grüße von der Waterkant!

18 comments for “Über dieses Blog …

  1. Dagmar
    25. August 2012 at 19:43

    Hallo, als Exnordlicht – geboren in Bremerhaven – jetzt Unterfranken schicke ich mal ganz liebe Grüße!

    • admin
      25. August 2012 at 19:54

      Moin, Dagmar,
      danke für die Grüße.
      Frage 1: Hast Du auch ein Foodblog?
      Frage 2: Wie kommt mann aus Norddeutschland nach Unterfranken, da gruselt es mich ja richtig! ;–)

  2. Dagmar
    1. September 2012 at 19:57

    Moin,
    1. nein ich habe keinen Blog – das können andere besser 🙂
    2. durch Scheidung und Arbeitssuche … aber hier ist es auch schön, allerdings fehlt mir die Küste….. darum fahre ich auch immer wieder hin.
    Liebe Grüße
    Dagmar

  3. 28. Februar 2013 at 17:51

    Einen schönen Blog hast du, ich finds gut soviele Fleischzubereitungsmöglichkeiten hier zu finden.

    • admin
      28. Februar 2013 at 18:32

      Danke, freut mich, wenn Dir der Foodblog gefällt. ;–)

  4. 10. Mai 2013 at 18:09

    Ah, neuer Auftritt, sehr schön. Konzentration auf das Wesentliche, Bild im Mittelpunkt. Ich suche auch nach einem neuen Auftritt. Am liebsten nur mit Bild in der Übersicht. Hab nur noch nix Passendes gefunden.

    • admin
      10. Mai 2013 at 20:39

      Moin, Henning, ja, mich hat am alten Theme gestört, dass die Beiträge immer nur einfach untereinander gelistet wurden und man somit für alte Beiträge dauernd nach unten scrollen musste. Ich suchte dann etwas wie die Aufmachung einer Zeitschrift oder eines Magazins, also mehrere Artikel in mehreren Zeilen und Spalten auf der Startseite, jeweils mit einer Vorschau auf den jeweiligen Beitrag. Das Theme nennt sich Pure Line und ist ein freies Blog- und Magazin-Theme.

      Geh doch mal in Deine WordPress-Konfiguration und suche bei den Themes nach „Magazine Basic“ und „Max Magazine“, die sollten sich in der von Dir gewünschten Weise einrichten lassen. Das erstgenannte Theme benutzt auch Foodfreak.

      Ansonsten einfach mal auf wordpress.org bei den Themes nach Suchbegriffen wie „Magazin“, „Zeitschrift“ oder „Bilder“ schauen, vielleicht findest Du da was.

  5. 10. Juni 2013 at 07:59

    Moin moin Thomas,
    einen schönen Blog hast Du hier aufgebaut.
    Wir sind übrigens „Kollegen“ (im weitesten Sinne).
    Schließlich bin ich fast schon seit meiner Geburt Schriftsetzer.

    Mit leckerem Gruß, Peter

  6. 9. Februar 2014 at 02:03

    Hallo Thomas!
    Da haben wir ja eine ganze Menge kulinarische Gemeinsamkeiten!
    Pasta, Niedergaren, feine Sösschen und immer auch wieder mal ein schönes Stück Fleisch dabei. Auch ein paar Kochbücher.
    Bin über Melanies Mango Blog Event auf deine Seiten gekommen.
    Ich lese gerne weiter!
    FEL!X

  7. 5. April 2014 at 11:33

    Hallo Thomas,

    beim rumstöbern in den Foodblogs bin ich auf Deinen Blog gestoßen. Der Grund war „Nudeln“. Ich betreibe eine kleine Nudelmanufaktur in Brucken (30km von Stuttgart). Also ein Schwabe. Und die haben ja eh eine enge Verbindung zu Teigwaren.
    Ich produziere getrocknete Teigwaren mit Zutaten, abhängig den jahreszeiten. Für diese Nudeln empfehle ich, diese nicht im großen Kochtopf, sondern in der Pfanne zu kochen. Grund: erstmal schmecken die Nudel intensiver dadurch. Es geht schneller. Und aus dem restlichen Wasser in der Pfanne läßt sich gleich die Nudelsoße zaubern. Auf meiner HP http://www.genussphantasie.de stelle ich diese Kochmethode unter „Aroma Express“ vor und es steht auch noch Einiges darüber im „Nudelphlüsterer“. Viel Spaß beim Lesen.
    Kurze Anmerkung zum Aroma-Express: diese Woche hatte ich bei uns zuhause ein Nudelevent. 18 Frauen sind gekommen und wollten nicht nur was über die Nudeln und deren Herstellung erfahren. Sie wollten natürlich auch die Nudeln verkosten. Also habe ich ein 5-Gang-Nudel-Versucherlemenue präsentiert. Alle Nudeln habe ich vorgekocht- und zwar in der Pfanne. Nach 4 Minuten Kochzeit habe ich die Nudeln mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne genommen und sie zum abkühlen auf meiner Arbeitsfläche verteilt. Das Nudelwasser habe ich jeweils in einen Topf gegossen und konnte mich dann ausgiebig an den Soßen austoben. Da ist so viel Stärke und Geschmacksstoffe aus den Nudeln im Wasser enthalten, dass sich daraus eine ganz tolle Nudelsoße zaubern lässt, und es viel zu schade ist, das Wasser wegzuschütten. Von daher empfiehlt das sich wenn man nur 1 – 2 Nudelportionen kochen möchte. Nur, wenn es ganz schnell gehen soll, dann die Nudeln in der Pfanne lassen und mit Sahne/Wein/Fond und Gewürzen abschmecken .
    Freu mich von Dir zu hören.
    Wünsch Dir ein schönes und kochkreatives Wochenende
    Gruß
    Nudelphlüsterer Peter Herrmann

    • 5. April 2014 at 18:52

      Das Verfahren mag sich bei einer Reihe von Nudelgerichten mit (dicken) Soße eignen. Für bereits fertiggestellte Gulasch- oder Tomatensoßen, deren Qualität sich auch darin ausdrückt, nicht durch Stärke gebunden zu sein, erscheint mir das Verfahren eher ungeeignet. Und bei Rezepten, bei denen zum Schluss nicht die Nudeln in die Soße kommen und dann geschwenkt und serviert werden, wohl auch.
      Außerdem wird es nur mit „robusten“ Nudeln funktionieren, die man die ganze Zeit rühren kann.
      Aber für Gerichte, die man gemeinhin auch als „Nudelpfanne“ bezeichnen könnte, gilt es wohl, deine Variante mal auszuprobieren. In anderen Blogs las ich schon ein paar Mal von Pasta-Rezepten, wo alle rohen Zutaten in eine Pfanne bzw. einen Topf kamen und dann nur noch unter gelegentlichem Rühren fertig gekocht wird. In die Reihe kann man deine Zubereitungsvariante einsortieren.

      • 6. April 2014 at 07:24

        Hallo Dirk,

        danke für Deinen Kommentar. Stimme ich zu. Bis auf Deine Behauptung, die Nudeln müßen „robust“ sein.
        Meine „Gewürzten Nudeln“ sind die Tagliatelle 4 mm. Und die eignen sich hervorragend, da diese auch eine Kochzeit von nur 4 Minuten haben. Somit ist das Nudelgericht auch sehr schnell zubereitet.

        • 6. April 2014 at 09:23

          Bei den „unrobusten“ Nudeln dachte ich eher an Spagettini oder auch Farfalle …

  8. 6. April 2014 at 10:15

    Wie kommt es, dass Du Dich mit Teigwaren so gut auskennst?

    • 6. April 2014 at 19:08

      a) Pasta esse ich gern.
      b) Man hört ja viel über Essen in den Medien. Ich höre auch zu und merke es mir.
      c) Und gerade als Mann muss man gut mit der Nudel umgehen können … ähm … (zensiert vom Administrator 😀 )

      • 7. April 2014 at 00:05

        Sorry, ich wohne im 3. Stock, das Niveau war wohl mal im Keller …

  9. 2. Dezember 2016 at 02:02

    Hey Thomas

    Dein Blog gefällt mir richtig gut, vor allem weil Du Dich was traust.
    Du nimmst kein Blatt vor dem Mund , und machst Dein eigenes Ding, orientierst Dich nicht am High-Society Foodblogging wo Gerichte nur noch mit der Pinzette angerichtet werden, stundenlanger Feinarbeit bedürfen und letztendlich nur zum Zweck des Photos , Publikumsbeifall heischend, drapiert werden. Das kann dann natürlich keiner mehr essen, ist klar. Und wenn Essen nur noch aus superteueren, absolut speziell besorgten Zutaten besteht dann weiß ich nicht was ein Mensch mit normalem Einkommen und einer beruflichen Tätigkeit die den ganzen Tag beansprucht davon halten soll. Ich mache in meinem Foodblog Gerichte zum Essen. Wenn ich Pech habe, ziehen meine Gäste oder die Familie sie mir unter dem Handy weg, noch während des Photos.
    Aber das ist ja auch lustig so, und das Ganze macht mir Freude, auch wenn ich dadurch die zu einer Blogging Größe werden kann.
    Ich würde mich echt total freuem wenn Du mal bei mir vorbeischaust. Ich könnte mir vorstellen dass wir uns vielleicht ganz gut verstehen.
    Liebe Grüße von Sonja!

    • admin
      2. Dezember 2016 at 16:27

      Moin, Sonja,

      ich habe mir Dein Blog angeschaut. Sieht gut aus.

      Leider hast Du keinen Button, um Deine Beiträge per RSS-Feed zu beziehen. Das wäre hilfreich.

      Außerdem wäre es gut, wenn Du die Rezepte in der Übersicht alphabetisch ordnest, das würde die Übersicht etwas einfacher rmachen. Dazu gibt es auch Plugins, die das machen.

      Außerdem wäre es hilfreich beim Lesen, wenn Du ein wenig auf die richtige Orthografie achtest, da geht bei Dir im Blog einiges durcheinander.

      Ich wünsche einen schönen Tag.

      Grüße

      Thomas

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