Über dieses Blog …

Moin, Moin,

der Titel meines Foodblogs ist schwer verständlich, denn er ist Kindersprache.

Eine der wenigen Konstanten in meinem Leben, die sich bis zum heutigen Tag – ich bin mittlerweile 60 Jahre alt – durchgehalten hat: Ich esse immer noch am liebsten Fleisch, Nudeln und Sauce. Und das habe ich als Kleinkind mit 2 Jahren in dieser Form gesagt: „Nudel, heiss und hos“ – Nudeln, Fleisch und Sauce. Ich esse es in allen denkbaren Variationen sehr gern – Putenkeule, Schweinekrustenbraten, Kalbsbraten, Rinderbraten oder Pferdebraten. Und immer schön mit Pasta – dieses Wort kannte ich vor 58 Jahren noch nicht – und viel leckerer Sauce. Abgespeckt tendiere ich heute als Alternative – weil’s schneller geht – dann auch ohne Fleisch zu Pasta mit leckerer Sauce oder Pesto.

Ich koche seit meiner Volljährigkeit. Kochen macht mir einfach sehr viel Spaß. Zuhause in meiner Jugend war die Küche das Revier meiner Mutter. Ich durfte nichts machen. Damals war ich zornig darüber. Glücklicherweise darf ich heute in meiner Küche alles machen, was ich will – sogar Insekten zubereiten. Schade eigentlich, rückblickend sage ich mir, meine Mutter weiß nicht, was sie verpasst hat. Man hätte zusammen gekocht, sich gegenseitig unterstützt und inspiriert, zusammen neue Dinge ausprobiert und wäre kreativ gewesen.

Daher wurde ich sozusagen „verbannt“, und um dies ins Positive zu wenden, belegte ich mit 18 Jahren einen Kochkurs bei den Stadtwerken in meiner Geburtsstadt Mannheim. Die 20 älteren Frauen hatten in dem Kochkurs mit mir als einzigem Mann sehr viel Spaß. Während meiner Studienzeit kochte ich in diversen Wohngemeinschaften immer gern und auch für meine Mitbewohner. Einer guten Bekannten tischte ich auch einmal selbst zubereitetes Sushi auf. In der eigenen Wohnung konnte ich dann mehr experimentieren und diverse Produkte, Zutaten und Zubereitungen ausprobieren, indem ich für mich kochte. Oder auch das ein oder andere Gericht meinen Besuchern servieren.

Vor diesem Foodblog hatte ich angefangen mit einer Website zu Chiligerichten, einer Yahoo-Usergroup zu denselben und dann einer Website „Kochen gegen Rechts“, in dem ich nur ausländische Gerichte postete. Viele Leser fand ich dadurch nicht. Bis ich durch das Foodblog eines Bekannten auf die Idee kam, meine kulinarischen Ideen zu bündeln, diese ebenfalls in einem Foodblog zu veröffentlichen und mich damit von den Rezepten her breiter aufzustellen. Was mir gelungen ist. Meine Küche und die veröffentlichten Rezepte sind variantenreicher geworden. Vom Schwerpunkt her geht es jedoch um Rezepte zu Fleisch, Innereien und Pasta. Ich veröffentliche mehrmals pro Woche ein neues Rezept aus meiner Küche mit mindestens zwei selbst fotografierten Foodfotos. Wie ein Bauer, der sein Feld bepflanzt, „bepflanze“ ich mein Foodblog mit neuen Rezepten. Die Rezepte habe ich entweder selbst kreiert, mich dazu anregen lassen oder sie – als eventuell klassisches Rezept – übernommen. Manchmal sind es sogar mehr Rezepte, wenn ich noch ein Dessert zubereite oder einen Kuchen backe. Viele Rezepte  gelingen gut, aber auch Rezepte, die misslingen, publiziere ich. Wenn Sie mich in meinem Foodblog weiterhin begleiten wollen, freue ich mich. Ich gebe in meinen Rezepten gern auch den einen oder anderen Rat zum Kochen und Backen.

Und ich bringe meinen Besuchern und Lesern auf dem Foodblog auch ungewöhnliche Rezepte nahe, die sie so nicht kennen. So zur Zubereitung von Tierfleisch, das in Deutschland aus gesetzlichen Gründen nicht zu erhalten ist und nicht zubereitet werden darf. Aber international stehen diese Gerichte in vielen Ländern durchaus auf der Speisekarte. Dann auch Rezepte zur Zubereitung von Innereien, Pferdefleisch oder Insekten.

Die Foodfotos in meinen Rezepten fotografiere ich selbst, in meiner heimischen Küche. In einem Mini-Fotostudio mit Beleuchtung auf einem Stativ oder auch auf einem Arbeitsbrett. Ich stamme nämlich aus einer Fotografenfamilie. Mein Vater hatte zu seinen Lebzeiten semi-professionell fotografiert. Und mein Bruder hat als freiberuflicher Journalist auch seit jeher professionell fotografiert. Deswegen sind eine professionelle DSLR-Kamera mit Objektiven eine conditio sine qua non in meiner Küche. Und ich biete meine besten Foodfotos bei der Bildagentur Adobe Stock und in einem eigenen, kleinen Foto-Onlineshop für eigene Verwendungszwecke für Print- oder digitale Medien zum Kauf und zum Download an.

Beruflich bin ich Medienschaffender mit Leidenschaft. Als Grafik-Designer beim Gestalten von Print- oder Digitalmedien, als Autor beim Schreiben Büchern oder als Verleger beim Publizieren eigener oder fremder Bücher. Manch’ gutes Rezept aus dem Foodblog findet Eingang in ein eigenes Kochbuch. Auf diese Weise habe ich schon fünf Kochbücher veröffentlicht.

Interessiert bin ich privat und auch beruflich an vielem – an Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und fremden Ländern und Kulturen. Die digitale Welt mit Websites, Blogs und Social Media überflutet uns jeden Tag mit Informationen, die ich wie viele Internetnutzer jeden Tag ausfiltere. Da ich täglich sehr lange online bin, lese ich mittlerweile nur noch sehr wenig  gedruckt. Das ist aber nicht so wesentlich, denn ich habe in meinem Leben privat und im Studium sehr viel gelesen, davon zeugen die etwa 200 Bücher in meiner Bücherwand im Wohnzimmer.

Und ich freue mich natürlich, dass ich in der schönsten Stadt der Welt lebe.

Ich wünsche mir, dass Sie mich auf meinem weiteren kulinarischen Weg begleiten! Und ich teile mein Wissen, meine Fähigkeiten und Erfahrungen gerne mit Ihnen!

Biografisches finden Sie unter diesem Link.

Grüße von der Waterkant!

 

Thomas Biedermann

 

Jump! – Mein Bungeesprung von 2001

Ich habe mich getraut!

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19 Gedanken zu „Über dieses Blog …

    1. Moin, Dagmar,
      danke für die Grüße.
      Frage 1: Hast Du auch ein Foodblog?
      Frage 2: Wie kommt mann aus Norddeutschland nach Unterfranken, da gruselt es mich ja richtig! ;–)

  1. Moin,
    1. nein ich habe keinen Blog – das können andere besser 🙂
    2. durch Scheidung und Arbeitssuche … aber hier ist es auch schön, allerdings fehlt mir die Küste….. darum fahre ich auch immer wieder hin.
    Liebe Grüße
    Dagmar

  2. Ah, neuer Auftritt, sehr schön. Konzentration auf das Wesentliche, Bild im Mittelpunkt. Ich suche auch nach einem neuen Auftritt. Am liebsten nur mit Bild in der Übersicht. Hab nur noch nix Passendes gefunden.

    1. Moin, Henning, ja, mich hat am alten Theme gestört, dass die Beiträge immer nur einfach untereinander gelistet wurden und man somit für alte Beiträge dauernd nach unten scrollen musste. Ich suchte dann etwas wie die Aufmachung einer Zeitschrift oder eines Magazins, also mehrere Artikel in mehreren Zeilen und Spalten auf der Startseite, jeweils mit einer Vorschau auf den jeweiligen Beitrag. Das Theme nennt sich Pure Line und ist ein freies Blog- und Magazin-Theme.

      Geh doch mal in Deine WordPress-Konfiguration und suche bei den Themes nach „Magazine Basic“ und „Max Magazine“, die sollten sich in der von Dir gewünschten Weise einrichten lassen. Das erstgenannte Theme benutzt auch Foodfreak.

      Ansonsten einfach mal auf wordpress.org bei den Themes nach Suchbegriffen wie „Magazin“, „Zeitschrift“ oder „Bilder“ schauen, vielleicht findest Du da was.

  3. Moin moin Thomas,
    einen schönen Blog hast Du hier aufgebaut.
    Wir sind übrigens “Kollegen” (im weitesten Sinne).
    Schließlich bin ich fast schon seit meiner Geburt Schriftsetzer.

    Mit leckerem Gruß, Peter

  4. Hallo Thomas!
    Da haben wir ja eine ganze Menge kulinarische Gemeinsamkeiten!
    Pasta, Niedergaren, feine Sösschen und immer auch wieder mal ein schönes Stück Fleisch dabei. Auch ein paar Kochbücher.
    Bin über Melanies Mango Blog Event auf deine Seiten gekommen.
    Ich lese gerne weiter!
    FEL!X

  5. Hallo Thomas,

    beim rumstöbern in den Foodblogs bin ich auf Deinen Blog gestoßen. Der Grund war “Nudeln”. Ich betreibe eine kleine Nudelmanufaktur in Brucken (30km von Stuttgart). Also ein Schwabe. Und die haben ja eh eine enge Verbindung zu Teigwaren.
    Ich produziere getrocknete Teigwaren mit Zutaten, abhängig den jahreszeiten. Für diese Nudeln empfehle ich, diese nicht im großen Kochtopf, sondern in der Pfanne zu kochen. Grund: erstmal schmecken die Nudel intensiver dadurch. Es geht schneller. Und aus dem restlichen Wasser in der Pfanne läßt sich gleich die Nudelsoße zaubern. Auf meiner HP http://www.genussphantasie.de stelle ich diese Kochmethode unter “Aroma Express” vor und es steht auch noch Einiges darüber im “Nudelphlüsterer”. Viel Spaß beim Lesen.
    Kurze Anmerkung zum Aroma-Express: diese Woche hatte ich bei uns zuhause ein Nudelevent. 18 Frauen sind gekommen und wollten nicht nur was über die Nudeln und deren Herstellung erfahren. Sie wollten natürlich auch die Nudeln verkosten. Also habe ich ein 5-Gang-Nudel-Versucherlemenue präsentiert. Alle Nudeln habe ich vorgekocht- und zwar in der Pfanne. Nach 4 Minuten Kochzeit habe ich die Nudeln mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne genommen und sie zum abkühlen auf meiner Arbeitsfläche verteilt. Das Nudelwasser habe ich jeweils in einen Topf gegossen und konnte mich dann ausgiebig an den Soßen austoben. Da ist so viel Stärke und Geschmacksstoffe aus den Nudeln im Wasser enthalten, dass sich daraus eine ganz tolle Nudelsoße zaubern lässt, und es viel zu schade ist, das Wasser wegzuschütten. Von daher empfiehlt das sich wenn man nur 1 – 2 Nudelportionen kochen möchte. Nur, wenn es ganz schnell gehen soll, dann die Nudeln in der Pfanne lassen und mit Sahne/Wein/Fond und Gewürzen abschmecken .
    Freu mich von Dir zu hören.
    Wünsch Dir ein schönes und kochkreatives Wochenende
    Gruß
    Nudelphlüsterer Peter Herrmann

    1. Das Verfahren mag sich bei einer Reihe von Nudelgerichten mit (dicken) Soße eignen. Für bereits fertiggestellte Gulasch- oder Tomatensoßen, deren Qualität sich auch darin ausdrückt, nicht durch Stärke gebunden zu sein, erscheint mir das Verfahren eher ungeeignet. Und bei Rezepten, bei denen zum Schluss nicht die Nudeln in die Soße kommen und dann geschwenkt und serviert werden, wohl auch.
      Außerdem wird es nur mit “robusten” Nudeln funktionieren, die man die ganze Zeit rühren kann.
      Aber für Gerichte, die man gemeinhin auch als “Nudelpfanne” bezeichnen könnte, gilt es wohl, deine Variante mal auszuprobieren. In anderen Blogs las ich schon ein paar Mal von Pasta-Rezepten, wo alle rohen Zutaten in eine Pfanne bzw. einen Topf kamen und dann nur noch unter gelegentlichem Rühren fertig gekocht wird. In die Reihe kann man deine Zubereitungsvariante einsortieren.

      1. Hallo Dirk,

        danke für Deinen Kommentar. Stimme ich zu. Bis auf Deine Behauptung, die Nudeln müßen “robust” sein.
        Meine “Gewürzten Nudeln” sind die Tagliatelle 4 mm. Und die eignen sich hervorragend, da diese auch eine Kochzeit von nur 4 Minuten haben. Somit ist das Nudelgericht auch sehr schnell zubereitet.

    1. a) Pasta esse ich gern.
      b) Man hört ja viel über Essen in den Medien. Ich höre auch zu und merke es mir.
      c) Und gerade als Mann muss man gut mit der Nudel umgehen können … ähm … (zensiert vom Administrator 😀 )

  6. Hey Thomas

    Dein Blog gefällt mir richtig gut, vor allem weil Du Dich was traust.
    Du nimmst kein Blatt vor dem Mund , und machst Dein eigenes Ding, orientierst Dich nicht am High-Society Foodblogging wo Gerichte nur noch mit der Pinzette angerichtet werden, stundenlanger Feinarbeit bedürfen und letztendlich nur zum Zweck des Photos , Publikumsbeifall heischend, drapiert werden. Das kann dann natürlich keiner mehr essen, ist klar. Und wenn Essen nur noch aus superteueren, absolut speziell besorgten Zutaten besteht dann weiß ich nicht was ein Mensch mit normalem Einkommen und einer beruflichen Tätigkeit die den ganzen Tag beansprucht davon halten soll. Ich mache in meinem Foodblog Gerichte zum Essen. Wenn ich Pech habe, ziehen meine Gäste oder die Familie sie mir unter dem Handy weg, noch während des Photos.
    Aber das ist ja auch lustig so, und das Ganze macht mir Freude, auch wenn ich dadurch die zu einer Blogging Größe werden kann.
    Ich würde mich echt total freuem wenn Du mal bei mir vorbeischaust. Ich könnte mir vorstellen dass wir uns vielleicht ganz gut verstehen.
    Liebe Grüße von Sonja!

    1. Moin, Sonja,

      ich habe mir Dein Blog angeschaut. Sieht gut aus.

      Leider hast Du keinen Button, um Deine Beiträge per RSS-Feed zu beziehen. Das wäre hilfreich.

      Außerdem wäre es gut, wenn Du die Rezepte in der Übersicht alphabetisch ordnest, das würde die Übersicht etwas einfacher rmachen. Dazu gibt es auch Plugins, die das machen.

      Außerdem wäre es hilfreich beim Lesen, wenn Du ein wenig auf die richtige Orthografie achtest, da geht bei Dir im Blog einiges durcheinander.

      Ich wünsche einen schönen Tag.

      Grüße

      Thomas

  7. HIPPOKRATES sagte einst:” Du bist was Du ißt”
    Das kann man bei Dir nur bestätigen ! Du siehst aus wie ein Scheintoter; eher noch wie eine verweste Leiche. Einfach nur SCHEISSE!

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