Wanderung zum Öjendorfer See

Ab und zu berichte ich ja in meinem Foodblog über Unternehmungen wie Wanderungen in und um Hamburg, bei der ich auch etwas Kulinarisches zu mir nehme, und sei es nur unterwegs ein kaltes Getränk wie ein alkoholfreies Bier.

Die Belohnung

Um diesen kulinarischen Part gleich zu Beginn des Blogbeitrags abzuschließen, hier das Foto, das ich heute in meinem Kiosk in Marienthal mit dem Smartphone aufgenommen habe und das das edle Getränk zeigt, mit dem ich mich nachträglich für meine lange Wanderung am Sonntag selbst belohnt habe.

Bäume in Parkanlagen-Kuhle

Ich habe am Sonntag eine lange Wanderung zum Öjendorfer See gemacht. Ob man dies als Wanderung bezeichnen kann, weiß ich nicht, denn innerhalb Hamburgs ist es schon etwas schwierig, auch mal einen Hügel erklimmen zu können. Aber die Hügel in Parkanlagen oder an Badeseen wie dem Öjendorfer See können auch dazugehören.

Baumbestand im leeren Bachbett

Ich selbst lebe in Marienthal, einem Stadtteil, der im Osten Hamburgs liegt und zum Bezirk Wandsbek gehört. Der Öjendorfer See liegt verständlicherweise im Stadtteil Öjendorf und liegt noch weiter im Osten von Hamburg.

Weiterer, leerer Bachverlauf

Generell mache ich sonntags, da ich hier mehr Zeit habe, einen längeren Spaziergang durch einige Waldstücke in meinem Stadtteil, insgesamt meistens etwa 6–8 km, und der Spaziergang dauert etwa 1 3/4–2 Stunden. Also auch schon ein längerer Spaziergang.

Holzbrücke an einem Spazierweg

Doch diese Wanderung, die ich mir vorgenommen und durchgeführt habe, war schon ein größerer Brocken und hat mich, in meinem Alter, auch schon fast an meine Grenzen gebracht. Die Strecke von meiner Wohnung zum See dauerte eine Stunde. Der See selbst ist sehr groß, und somit dauerte die Umrundung des Sees nochmals eine Stunde. Und der Rückweg eben auch nochmal eine Stunde.

Westliche Parkanlage Öjendorfer See

Da ich ja meine neue DSLR-Kamera dabei hatte, habe ich unterwegs Fotos gemacht und dafür nochmals insgesamt eine halbe Stunde benötigt. Ich war somit insgesamt 3,5 Stunden zu Fuss unterwegs. Und bin 12 km gegangen.

Bachverlauf am Öjendorfer See

Dies allerdings bei schönem Sonnenwetter. Und wie es sich für den Sommer gehört, mit passendem Schuhwerk, und zwar Trekking-Sandalen. Also Luft ist genug an meine Füße gekommen. Und die Sandeln waren robust genug für die Dauer der Wanderung.

Blick auf das Ostufer des Öjendorfer Sees mit Badewiesen

Aber wie schon erwähnt, beim Rückweg ging mir mit meinen bald 61 Jahren fast ein wenig die Puste aus, ich hatte wirklich zu kämpfen und war dann froh, wieder zuhause zu sein.

Blick auf das Ostufer des Öjendorfer Sees

Der Öjendorfer See ist übrigens ein öffentlicher, kostenfreier Badesee und war am Sonntag auch sehr gut besucht. Er hat im Norden und im Süden große Auto-Parkplätze. Und an der Ostseite große Parkanlagen mit gemähten Graswiesen für die Besucher zum Entspannen und Chillen.

Am Westufer des Öjendorfer Sees

Es waren vor allem sehr viele türkische (Groß-)Familien dort. Gesehen habe ich unter anderem Tapeziertische, Grillgeräte, Shishas, Flug- oder Lenkdrachen und Schlauchboote. Und alles untermalt von viel Musik. Außerdem bin ich doch tatsächlich über ein kleines Plastiktütchen mit Marihuana auf dem Spazierweg durch diese Wiesen gestolpert, habe es aber wohlweislich nicht aufgehoben. 🙂

Baumgruppe am Ostufer des Öjendorfer Sees

Ich will Ihnen die schöne Gegend bei der Wanderung und vor allem den See nicht vorenthalten und poste hier einfach einmal die aufgenommenen Fotos.

Aufziehende Wolken am Ostufer des Öjendorfer Sees

Ich habe übrigens heute gleich einmal einige Ideen für weitere Wanderungen weiterentwickelt und mich bei Google Maps über diese Wanderungen informiert.

Spazierweg in Jenfeld

In Planung sind Wanderungen nach Süden nach Horn zur Horner Rennbahn und den dortigen Park (10 km insgesamt), nach Nordosten an der Wandse, einem kleinen Bachverlauf, entlang nach Berne (12 km insgesamt) und dann in den Westen zur Außenalster, also dem See, der im Zentrum von Hamburg liegt, ebenfalls an der Wandse entlang, diesmal nur in der anderen Richtung (17 km insgesamt). Bei letzterem ist eine zusätzliche Umrundung der Außenalster sicherlich nicht möglich, ich werde schon genug damit zu tun habe, die kompletten 17 km zu schaffen.

Unbefestiger Spazierweg in Jenfeld

Sie sehen, die Ideen gehen mir nicht aus. Und ich versorge Sie weiterhin nicht nur mit Kulinarischem, sondern auch mit einigen Ausflugsfotos aus Hamburg.

Kleiner Teich im östlichen Wandsbeker Gehölz, auf dem Rückweg

Aufgrund der Möglichkeit, in diesem und dem kommenden Monat noch das preiswerte 9-€-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu bekommen, plane ich eventuell auch einmal eine Variante eines Ausflugs bzw. einer Wanderung. Da fallen mir solche Projekte ein wie Ausflug mit der U-Bahn zur Außenalster, diese komplett umrunden und mit der U-Bahn wieder zurück und Ausflug mit der S-Bahn nach Klein-Flottbek zum Jenischpark, dortiger Spaziergang und mit der S-Bahn wieder zurück. Bietet sich ja aufgrund der preiswerten Beförderungsmittel derzeit an, auch so etwas zu planen.

Also, wie sagt das alte Sprichwort, wer rastet, der rostet. Und wenn Sie selbst solche regelmäßigen Wanderungen unternehmen, werden Sie schnell feststellen, dass diese Bewegung sehr gut tut und Sie werden sie nicht mehr missen mögen. Oder wie der Inhaber des Kiosks heute bei meiner Unterhaltung mit ihm sagte, „Sitzen ist das neue Rauchen!“ 🙂

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