Wandern – und leider kein leckeres alkoholfreies Bier

Gaststätte „Zum Falkenstein“

Ich habe das Wandern für mich neu entdeckt.

Okay, ich war in meiner Jugendzeit und vor sehr vielen Jahren als Erwachsener schon einmal auf Korsika, Island und Irland, bin dort wandern gegangen und habe diverse Gipfel erklommen.

Dann jedoch war die bevorzugte Landschaft das flache Land meiner Wahlheimat Hamburg und Schleswig-Holstein.

Aber jetzt habe ich das Wandern neu entdeckt. Büsum, Husum, St. Peter Ording, die Nordsee oder auch Fehmarn und die Ostsee sind zwar sehr schön. Das flache Land ist aber nicht immer attraktiv. Es hat eben keine Berge dort.

Als erstes habe ich mir neue Trekking-Schuhe gekauft, die ich zum Wandern anziehe.

Dann habe ich festgestellt, dass Hamburg gar nicht so flach ist, wir man es sich vom Norden vorstellt und vor allem in Schleswig-Holstein vorfindet.

Der Beginn des Wanderwegs

In Hamburgs Südwesten gibt es im Stadtteil Harburg die Harburger Berge, die immerhin bis etwa 115 m hochreichen. Ein Teil dieser Berge liegt in Niedersachsen und dort gibt es sogar Erhebungen bis 170 m.

Selbst der Stadtteil St. Pauli mit der Reeperbahn liegt auf einem kleinen Hügel, das merkt man, wenn man von den Landungsbrücken an der Elbe nach St. Pauli und der Reeperbahn hochläuft, das ist schon ein wenig steil.

Und auch im Westen von Hamburg, vor allem bei und westlich von Blankenese gibt es einige größere Erhebungen. Der Stadtteil Blankenese liegt ja selbst schon auf einem Hügel und hat ein so genanntes Treppenviertel. In diesem erreicht man verschiedene Häuser nur durch das Hochsteigen von mehreren langen Treppen, was sehr anstrengend sein kann.

Und genau westlich von Blankenese liegt z.B. der Waldpark Falkenstein. Zu diesem habe ich heute einen Wanderausflug gemacht. Schon allein bei der Fahrt mit dem Auto an der Elbe entlang bis zum Waldpark geht es mehrmals hügelig hinauf und hinunter.

Erster, kleiner Anstieg

Und der Waldpark selbst hat eine größere Erhebung, den Tafelberg, der immerhin 82 m hoch ist. Ich habe dort einen schönen Rundwanderweg gefunden, auf dem es mehrere Male wirklich sehr steil hinauf und hinunter geht. Also, wer Hamburg als völlig flach bezeichnet, liegt hier völlig falsch. Da kommt man wirklich sehr ins Schnaufen beim Wandern. Das geht ganz schön in die Waden.

Reetdachhaus am Tafelberg

Ich frühstücke normalerweise morgens nur mit einer Kanne Kaffee. Das hat sich heute jedoch nicht als förderlich herausgestellt. Bei diesen teils steilen Erhebungen, die ich hoch und hinunter gewandert bin, wäre ein gutes Frühstück angebracht gewesen.

Ein weiterer Anstieg

Ich habe für die Fahrt mit dem Auto von meinem Wohnort Marienthal im Osten Hamburgs zum Waldpark und zurück immerhin insgesamt 2 Stunden gebraucht. Die Wanderung selbst auf dem Rundweg dauerte etwa 1 Stunde und ich war 5 km unterwegs.

Blick auf die Elbe

Nun komme ich zum kulinarischen Teil dieses Blogbeitrags, warum ich ihn auch in meinem Foodblog veröffentliche. Auf dem Rundwanderweg ist unterwegs eine kleine Gaststätte, bei der ich eigentlich einkehren und ein leckeres, kaltes, alkoholfreies Bier trinken und auf die Wanderung anstoßen wollte. Leider jedoch akzeptiert die Bedienung nur Barzahlung und keine Zahlung mit Girokarte oder mit dem Smartphone mit Kreditkarte. Schade, für mich kein alkoholfreies Bier und für den Gaststättenbetreiber keine Einnahmen durch den Verkauf des Biers.

Treppenstufen hinab zum Elbufer

Da die Fahrtdauer doch sehr lange bis zum Waldpark und zurück ist, kann ich dies nicht des öfteren im Monat machen. Aber ich behalte mir den Rundwanderweg einschließlich Einkehr in die Gaststätte – dann mit Barzahlung – für einen Sonntagsausflug einmal vor.

Ein starker Anstieg

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